Backup einer WordPress Installation – Wie erstelle ich es?
Eine Datensicherung (Backup) deines WordPress-Blogs ist deine Vollkaskoversicherung. Geht mal etwas schief (z.B. bei einem Upgrade, unbeabsichtigte Datenlöschung), kann man mit dem Backup wieder den Status Quo zur Zeitpunkt der Sicherung wiederherstellen. Daher sollten Backups regelmäßig und insbesondere vor jedem Upgrade auf eine neue WordPress-Version erstellt werden!
Zu einem kompletten WordPress Backup gehören zwei Teile: Die MySQL-Datenbank und Dateien auf dem Webserver. Das heisst, alle Dateien müssen gesichert werden und es muss ein Backup der Datenbank angelegt werden. Fehlt eines von Beidem ist das Backup nicht vollständig! Viele vergessen auch ein Backup der Datenbank zu machen, dabei ist diese eigentlich der wichtigste Teil, da in Ihr alle Artikel, Seiten, Kommentare etc. – also die eigentlichen Inhalte – gespeichert werden.
Genug der Theorie, jetzt geht’s an die Praxis:
Backup der Dateien:
Mache (mit einem FTP-Client deiner Wahl) ein Backup von allen Dateien, die sich auf deinem FTP-Server bzw. Webspace im WordPress Verzeichnis befinden, in dem du diese Dateien auf deine Computer überträgst. Der Screenshot soll es verdeutlichen. Befinden sich noch andere Dateien oder Ordner im Verzeichnis welche nicht origniär von WordPress stammen, so solltest du sie mitsichern, da sie z.B. von Plugins erstellt wurden.
Backup der Datenbank:
Vor dem Backup solltest du SPAM-Kommentare oder Daten von Statistik Plugins löschen, da sie die Datenbank nur unnötig aufblähen aber für ein Backup vermutlich nicht relevant sind.
Das Backup der Datenbank mittels phpMyAdmin ist in unser Doku in diesem Artikel beschrieben.
Etwas einfacher ist es, das Plugin WP-DB-Backup zu nutzen, da es fast auf Knopfdruck funktioniert und bei Bedarf auch automatische Backups nach Zeitplänen macht. Nach der Installation des Plugins muss ggf. noch der Ordner wp-content besschreibbar gemacht werden. Das Backup kann dann im Adminmenü unter dem Punkt “Werkzeuge” > “Backup” gestartet werden.
Sind diese beiden Punkte abgehakt ist dein Backup fertig. Hoffentlich wirst du es nie brauchen müssen :)
Eventuell fragt sich jetzt jemand:
Warum nicht die Funktion Daten exportieren nutzen?
Der Grund ist, dass diese Funktion nur die Artikel, Seiten, Kommentare, benutzerdefinierten Felder, Kategorien und Tags sichert. Weitere allgemeine Einstellungen (auch von Plugins) oder die Dateien selber werden nicht gesichert. Bei einem zerschossenen oder gelöschten Blog, insbesondere wenn WordPress garnicht mehr aufrufbar ist, ist dieser Export unbrauchbar.
Letzte Aktualisierung am 12. Juni 2009 um 18:38 von jottlieb. Zurück zur Übersicht.






